Gerke Minrath

Gelernte Bankkauffrau, diplomierte Volkswirtin, in der Bildungsarbeit tätig, abgeschlossene Seelsorgerausbildung (Zeugnis).

Hobbys: schreiben, lesen, fotografieren und Sport. Meinem Hobby "schreiben" fröne ich so intensiv, dass ich mir erlaube, mich als Autorin zu bezeichnen. Eine bereits erfolgte Veröffentlichung ist nicht Voraussetzung für diese Bezeichnung. Es macht mir einfach wahnsinnig viel Spaß. Wer diesen Teil meiner Persönlichkeit kennen lernen will, den lade ich auf meine Homepage, die unter meinem Pseudonym Mildred Gernhardt läuft, ein. Da "Keine Gewalt gegen Polizisten" ursprünglich an meiner Autorinnenhomepage hing, hat sich mein Pseudonym erhalten.

Ich habe nicht unwesentliche Teile meines Lebens im Ausland verbracht. Daher meine Liebe zur Vielfalt. Mein Dasein als bekennende Polizistenfreundin hängt eng damit zusammen. Grenzen sind notwendig, um die Vielfalt zu erhalten. Ohne Grenzsetzung durch eine demokratische Polizei setzen sich die Brutalsten und Intolerantesten durch.

Mein Herz für Polizisten

Schon immer mochte ich Polizisten. Sie gaben mir ein Gefühl, beschützt zu werden. Ich hatte nie Ärger mit ihnen. Egal, aus welchem Grund unser Zusammentreffen stattfand - sei es, dass sie mir geholfen haben, sei es, dass sie mich bei einer Ordnungswidirigkeit erwischt haben - ich erlebte sie immer freundlich, professionell und kompetent.

Ich habe in meinem Leben viele Polizisten getroffen, als Demonstrantin, als Hilfesuchende, als Verkehrsteilnehmerin, als Zeugin... und niemals habe ich sie als Austeilende von Gewalt oder Schikane erlebt. Im Gegenteil...

Natürlich gibt es auch bei der Polizei schwarze Schafe, wie überall, wo Menschen aufeinandertreffen. Dennoch ist die aktuelle öffentliche Wahrnehmung ungerecht. Über die zweifellos stattfindenden Fehlleistungen von Polizisten muss geredet werden. Aber derzeit wird vielfach nicht geredet, sondern es wird ausgeschlachtet. Dabei wird viel zu oft vergessen zu erwähnen, wieviel häufiger Polizisten mittlerweile selbst Opfer von Gewalt werden, weil unserer Gesellschaft offenbar jedes Gefühl für Respekt vor dem Mitmenschen abhanden gekommen ist. Dies gilt leider ganz besonders für Menschen in Uniform, deren menschliche Seite ganz offensichtlich für viele komplett hinter ihrer Kleidung verschwindet.

Es gibt im Moment nicht viel, was mir mehr auf den Nerv fällt als Menschen, die sich für kritisch halten, wenn sie pausenlos an der Polizei herummeckern. Leute, kritisch ist, wenn man sich selbst ein Bild macht, anstatt nur das zu glauben, was die eigenen politischen Freunde vorkauen! Fragt doch mal Polizisten nach ihrer Sicht der Dinge...